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Die Schutzgemeinschaft Brandenburger Alleen


Die Schutzgemeinschaft Brandenburger Alleen ist ein Zusammenschluß von AlleenfreundInnen, gegründet auf Initiative von Roland Vogt im September 2000. Sie besitzt keinen eigenen juristischen Status, die Mitarbeit steht allen interessierten Personen offen. Derzeit besteht die Schutzgemeinschaft aus etwa 40 Vereinen und zahlreichen Einzelmitgliedern, darunter auch politischen Entscheidungsträgern.

Einmal jährlich findet überwiegend im Raum Berlin / Potsdam eine öffentliche Hauptversammlung statt, zu der alle Mitglieder schriftlich eingeladen werden. Jedes zweite Jahr werden die SprecherInnen neu gewählt, die sich dann etwa alle zwei Monate zu Beratungen treffen. Mitunter sind auch schnelle Aktivitäten erforderlich, wenn auf kritische Entwickungen reagiert werden muß. Für die Arbeit der Schutzgemeinschaft können in begrenztem Maße die Büros der beteiligten Vereine genutzt werden, Spenden zur Finanzierung sind herzlich willkommen.

In den ersten beiden Untermenüpunkten links wird die Arbeit der Schutzgemeinschaft näher beschieben, die nächsten beiden Punkte widmen sich Aktionen einzelner Vereine.

Brandenburger Landesverkehrsminister


Über die beiden ersten Brandenburger Landesverkehrsminister ist im Internet nur noch wenig zu finden. Offensichtlich ist der Landesregierung die Erinnerung an die beiden Herren zurecht peinlich.
Jochen Wolfs Abgang war zweifellos am spektakulärsten. Gewisse Parallelen existieren zur Karriere des ehemaligen Bundesverkehrsministers Günther Krause. Eine schlimme Prägung erlitt das Land weiterhin durch die zehnjährige Amtszeit von Hartmut Meyer. Er war ein glühender Verfechter von Lausitzring und Transrapid. Für Orte mit etwa 400 Autodurchfahrten pro Tag wüschte er Umgehungsstraßen. Anläßlich seiner Verlautbarungen zur Umgehungsstraße Michendorf konnte eine Bürgerinitiative ihn der Lüge überführen. Seinen Wählern spendierte er gern Freibier. Alleenabholzungen Anfang 1998 führten zu massiven Bevölkerungsprotesten.

Der von den Staatssekretären Clemens Appel und Friedhelm Schmitz-Jersch 2000 ausgehandelte Runderlass "Nachhaltige und verkehrsgerechte Sicherung der Alleen in Brandenburg" [23 KB] war ein Schritt in die richtige Richtung. Appel und Schmitz-Jersch nutzten die unter Meyer herrschenden Rahmenbedingungen optimal im Sinne des Alleenschutzes aus. Dennoch bot das Dokument mehrere Ansatzpunkte für Kritik.

Frank Szymanski führte allmählich in dem von seinen Vorgängern geprägten Ministerium ein zukunftsgemäßeres Denken ein. Natürlich war er auch für den Abschluß einiger früher eingerührter Projekte zuständig. Reinhold Dellmann schließlich verkehrte zeitweise selbst in Alleenschützerkreisen. Auf ihm ruhen hohe Erwartungen. Seine "Strategie 21" [1.335 KB] stellt aber eher eine Verbrüderung mit der Straßenbaulobby dar.