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Sehr gute bundesweite Mitgliederzeitschriften zu Natur und Umwelt gibts unter anderem von Robin Wood, dem NABU und dem VCD, ...
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Prominente Baumfreunde
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Alexander Freiherr von Humboldt: Preußischer Universalgelehrter, Naturforscher und Entdeckungsreisender. Die Lateinamerikareise 1799-1804 wird wegen seiner Sensibilität gegenüber den Ureinwohnern oft als wahre Entdeckung Amerikas bezeichnet, am Andenvulkan Chimborazo kletterte er fast 6000 Meter hoch. 1829 besuchte er auf Wunsch des Zaren selbst Sibirien, auf dieser "Mineralogisch-geognostische Reise nach dem Altai" war er auch auf den Flüssen Irtysch und Wolga unterwegs. Humboldts Hauptwerk ist der fünfbändige "Kosmos" (1845-62), in dem er das gesamte naturwissenschaftliche Wissen seiner Zeit zusammenfaßte. Zahlreiche spätere Bearbeitungen seiner Reiseberichte für den Buchhandel, beispielsweise bei der Edition Erdmann "Amerikanische Reise" und "Reise durchs Baltikum nach Rußland und Sibirien".
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Hermann Fürst von Pückler-Muskau (Pseudonym Semilasso): Gartengestalter, Dandy und Frauenheld. Sein literarischer Ruhm begann mit "Briefe eines Verstorbenen" (1830/31) über seine Englanderlebnisse, die Afrikaberichte folgten unter den Titeln "Semilasso in Afrika" (1836) sowie "Aus Mehemed Alis Reich" (1844). Auch Sachbücher wie "Andeutungen über Landschaftsgärtnerei" (1834), Park Muskau auf beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze steht als Welterbe der Menschheit auf der UNESCO-Liste. Der tolle Fürst benutzte als erste Schriftsteller Kohlepapier, kleidete sich ab einem Alter von 55 Jahren orientalisch und nahm noch mit 81 Jahren an einem Feldzug teil.
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Theodor Fontane schuf mit seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" (1862-82, 4 Bände) den wahrscheinlich bekanntesten Reisebericht über Ostdeutschland.
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David McTaggart: Der Gründer von Greenpeace International berichtet in der kurz vor seinem Unfalltod 2001 fertiggestellten Autobiographie "Rainbow Warrier" offen über die Zielstellungen und Zufälle seines Lebens.
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Julia Hills "Die Botschaft der Baumfrau" (2000) beschreibt hauptsächlich, wie die junge Frau 738 Tage lang in einem Mammutbaum verharrt, um ihn vor der Fällung zu schützen.
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Bruno Manser war ein aufrechter Kämpfer insbesondere für das Volk der Penan in Malaysia. Seit 2000 gilt er als verschollen. Eine Biographie von Ruedi Suter erschien 2005 unter dem Titel "Die Stimme des Waldes". Außerdem veröffentlichte der Bruno-Manser-Fonds Basel ein Hörbild mit Berichten aus dem Regenwald auf CD sowie die von Bruno selbst illustrierten Tagebücher über sein Leben zwischen 1984 und 1990 im Dschungel Borneos.
Sachbücher
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Neu!!! Peter Kurz und Michael Machatschek: Alleebäume
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Neu!!! Olaf Schulz: Die schönsten Alleen in Deutschland, eine Bildreise von der Ostsee bis zum Alpenvorland
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Neu!!! Harald Vieth: Bemerkenswerte Bäume in Berlin und Potsdam, 34 Rundgänge zu über 100 Baumindividuen
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Hans Joachim Fröhlichs "Zauber der Alleen" (Societäts Verlag 1996) ist eine der wenigen im Buchhandel erschienen Alleen-Publikationen, die mit informativen Texten über einen Bildband-Charakter hinausgehen.
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Empfehlung!!! Im gleichen Jahr erschien "Bäume" (Nachauflage Komet 2004) des Architekten Günter Mader, ein grundlegendes Werk über die Rolle von Bäumen als Gestaltungsmittel, das liebevoll zusammengestellte Buch setzt kein Fachwissen voraus.
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Empfehlung!!! Kurze Zeit später erschien das Fachbuch "Straßenbäume. Planen, Pflanzen, Pflegen" (Patzer Verlag 1997), die 240 Seiten erläutern an Berliner Beispielen nahezu alle denkbaren innerörtlichen Probleme. Sehr gut gegliedert und sehr anschaulich bebildert, sowohl Fachleute als auch Laien finden eine Fülle gut aufbereiteter Informationen.
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Empfehlung!!! Alleenschutz hat eine ganze Menge mit Verkehr und Raumplanung zu tun. Insofern muß hier unbedingt der Wiener Verkehrsplaner Hermann Knoflacher erwähnt werden. Zwischen 1995 und 1997 erschienen von ihm drei auch für Laien gut verständliche Bücher ("Fußgeher- und Fahrradverkehr", "Zur Harmonie von Stadt und Verkehr", "Landschaft ohne Autobahnen") mit zukunftweisenden Ideen. Übrigens kritisierte Knoflacher bereits 1987 als einer der ersten die gängige Winterdienstpaxis ("Untersuchung des Winterdiensteinsatzes in Niederösterreich").
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Zu einem Standardwerk über die Verkersjuristerei hat sich "Straßenreinigung und Winterdienst in der kommunalen Praxis" von Manfred Wichmann entwickelt (2005 erschien die fünfte Auflage).
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Spezielle Alleenkalender mit hochwertigen Fotos gibt es inzwischen jährlich vier in Deutschland: "Bäume & Alleen" aus dem Stürtz Kalenderverlag (Format 54 cm x 48 cm), "Bäume - Alleen" aus dem Dumont Kalenderverlag (52 x 42,5), "Alleen" aus dem Verlag Weingarten (45 x 34,5), "Bäume Wege Alleen" aus dem Linnemann Verlag (54 x 50). Von Dumont und Weingarten sowie von mehren anderen Verlagen erscheinen zusätzlich Kalender nur mit dem Titel "Bäume".
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Bei Interesse an Baumführern und Baum-Bildbänden sollte man einfach mal bei Buchhändlern (auch Online) stöbern, da findet man viele schöne Angebote, beispielsweise prächtige Fotodokumentationen zu Baumveteranen.
Einzeldarstellungen
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Die Lichtentaler Allee im Wandel der Zeit, Stadtmuseum Baden-Baden 2005
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Ivana DellaPortella, Giuseppina Pisani Sartorio, Francesca Ventre: Via Appia, Konrad Theiss Verlag 2003
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Unter den Linden, Historische Photographien im Stadtmuseum Berlin 2001
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Klaus Dieter Wiek: Kurfürstendamm und Champs-Elysées, Reimer 1967
Umweltmärchen
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Viele Klassiker dieses Genres kommen aus Skandinavien. "Nils Holgerssons Reise mit den Wildgänsen" (1906) der Nobelpreisträgerin Selma Lagerlöf sollte ursprünglich Schulkindern heimatkundliches Wissen über Schweden beibringen. Es existieren zahlreiche Kurzfassungen und eine Trickfilmserie.
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Die kaum noch bekannten Märchen von Karl Ewald stehen in der Tradition seines Landsmannes Hans Christian Andersen, es wird aber wesentlich mehr Biologie vermittelt. Handlungsträger sind Wettererscheinungen, Blumen, Bäume, Würmer, Wirbeltiere, die Organe eines kleinen Jungen, ...
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Die ideologiefreien Kinderbücher von Wladimir Sutejew sind auch heute noch Kult. Sutejew schrieb mit der einen und zeichnete mit der anderen Hand.
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Im Ravensburger Buchverlag erschienen schön illustrierte Geschichten der produktiven Kinderbuchautorin Gudrun Pausewang, beispielsweise "Triller im Truseltal" (1989) und "Die Kinder in der Erde" (1993).
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Angela Nanetti schuf mit "Mein Großvater war ein Kirschbaum" ein Kleinod voller Lebensweisheit und Humor, der unsentimentale Stil berührt wesentlich mehr als manch gutgemeinte Kindertümelei.
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Oldenburgs NABU-Geschäftsführer Rüdiger Wohlers läßt die Abenteuer seines Dachses Dexter an realen Plätzen von Englands Südwestzipfel Cornwell spielen. Bisher erschienen zwei hübsch illustrierte Folgen im Isensee Verlag. Drei weitere sind nahezu fertig.